Manchmal verändert sich die Atmosphäre, wenn ein Hund dabei ist. Es wird etwas ruhiger. Der erste Kontakt fällt leichter. Oder es entsteht ein Moment, in dem nicht gesprochen werden muss.
Bei ausgewählten Einsätzen der Psychosozialen Spitex kann uns ein Hund begleiten. Das geschieht immer nach vorheriger Absprache und nur, wenn es für die Klientin oder den Klienten stimmig ist.
Der Hund steht nicht im Mittelpunkt der psychiatrischen Pflege. Er darf einfach da sein. Seine Anwesenheit kann Sicherheit vermitteln, Bewegung anregen oder einen behutsamen Zugang zur Begegnung ermöglichen.
Ein Hund fragt nichts und erwartet nichts. Für manche Menschen wird ein Gespräch dadurch leichter. Ein kurzer Spaziergang zu zweit ist manchmal der erste Schritt zurück nach draussen. Und wo Worte schwerfallen, entsteht über den Hund oft ein erster, behutsamer Kontakt.
Gleichzeitig fühlt sich nicht jeder Mensch mit einem Hund wohl. Ängste, Allergien und persönliche Grenzen nehmen wir ernst. Deshalb findet ein Einsatz mit Hund nie ungefragt oder automatisch statt.
Ein Nein braucht keine Begründung und ändert nichts an Ihrer Begleitung.
Wir sprechen die Möglichkeit im Voraus mit Ihnen an. Sie entscheiden, ob Sie das ausprobieren möchten.
Wenn Sie einverstanden sind, ist der Hund bei einem der nächsten Einsätze dabei. Sie bestimmen, wie nah er kommt und wie lange er bleibt.
Ihre Entscheidung können Sie jederzeit ändern, auch nach einem ersten Versuch. Eine kurze Rückmeldung genügt, dann kommen wir wieder ohne Hund.
Im Mittelpunkt bleibt die Beziehung zwischen Mensch und Mensch. Der Hund kann diese Begegnung auf eine stille und besondere Weise begleiten.
Wenn Sie sich einen Einsatz mit Hund vorstellen können oder unsicher sind, ob das für Sie passt, melden Sie sich gerne bei uns. Wir schauen gemeinsam, was in Ihrer Situation stimmig ist.
Telefon: +41 44 592 52 00
E-Mail: psychosoziale-spitex@hin.ch